Vom Schulterschluss zum Ausbauschub: VATM unterstützt „Bestes Netz für Deutschland“

Vom Schulterschluss zum Ausbauschub: VATM unterstützt „Bestes Netz für Deutschland“

Berlin, 08. Juni 2026. Mit der heutigen Unterzeichnung des Memorandums of Understanding „Bestes Netz für Deutschland“ durch das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, die Länder, die kommunalen Spitzenverbände sowie Telekommunikationsunternehmen und Branchenverbände wird ein gemeinsamer Rahmen für den weiteren Ausbau leistungsfähiger digitaler Infrastrukturen geschaffen. Der VATM unterstützt und begleitet diesen Prozess ausdrücklich.

„Das Memorandum of Understanding ist ein starkes Signal: Alle Beteiligten übernehmen Verantwortung für den weiteren Ausbau digitaler Infrastrukturen“, sagt VATM-Präsidentin Valentina Daiber. „Jetzt kommt es auf das Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Branche an. Nur wenn Verfahren schneller, Prozesse einfacher und Rahmenbedingungen verlässlicher werden, kann Deutschland in die Champions League hochleistungsfähiger Netze aufsteigen.“

Die Branche habe in der intensiven Erarbeitungsphase sehr deutlich gemacht, dass sie ihren Beitrag dazu leisten werde. „Die Unternehmen investieren massiv und wünschen weiter auszubauen. Sie treiben den Glasfaser- und Mobilfunkausbau mit Kraft, Kapital und Verantwortung voran. Damit diese Investitionen tatsächlich in neue Glasfaseranschlüsse und bessere Mobilfunkversorgung münden, braucht es jetzt die richtigen Voraussetzungen“, so Daiber. „Beschleunigte und digitalisierte Genehmigungsverfahren, weniger Bürokratie, harmonisierte Prozesse und Planungssicherheit sind zentrale Hebel.“

Aus Sicht des VATM ist daher besonders wichtig, dass das MoU den regelmäßigen Austausch zwischen Bund, Ländern, Kommunen, Bundesnetzagentur und Branche verstetigt. Fortschritte sollen transparent sichtbar gemacht und bestehende Ausbauhemmnisse gemeinsam angegangen werden. „Entscheidend wird sein, dass die vereinbarten Ziele nicht nur auf dem Papier stehen, sondern vor Ort Wirkung entfalten“, mahnt die Präsidentin. Vor allem bei der Reduzierung unnötiger administrativer Anforderungen seien Länder und Kommunen gefordert. Die Ankündigungen aus dem Bund-Länder-Pakt müssten endlich umgesetzt werden.

Der VATM begrüßt zudem, dass Open Access im MoU ein zentraler Baustein für einen erfolgreichen Glasfaserausbau ist. Offener und diskriminierungsfreier Netzzugang verbessert die Auslastung bestehender Netze, stärkt Wettbewerb und Angebotsvielfalt und kann Investitionsrisiken reduzieren.

„Deutschland braucht leistungsfähige Netze, fairen Wettbewerb und eine bestmögliche Nutzung der vorhandenen Infrastruktur“, betont Daiber. „Das MoU setzt dafür wichtige Akzente. Jetzt kommt es darauf an, den gemeinsamen Anspruch in konkrete Fortschritte zu übersetzen. Der VATM wird den weiteren Prozess konstruktiv begleiten.“