Vodafone – Schüler-Befragung zur KI-Nutzung im Klassenzimmer: Hausaufgaben ohne KI? Für fast alle Schülerinnen & Schüler undenkbar

Vodafone – Schüler-Befragung zur KI-Nutzung im Klassenzimmer: Hausaufgaben ohne KI? Für fast alle Schülerinnen & Schüler undenkbar

•  1.000 Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 19 Jahren wurden befragt
  Nur 4 Prozent der Befragten nutzen für die Erstellung von Hausaufgaben keine KI
•  Bei Recherche für Referate oder Hausarbeiten ist KI-Nutzung noch mehr verbreitet
•  Jeder Zweite fühlt sich ‚gut‘ oder ’sehr gut‘ auf Arbeitsalltag mit KI vorbereitet
•  Nur jeder Zehnte gibt Schulen bei KI die Note ‚mangelhaft‘ oder ‚ungenügend‘
•  Große Mehrheit der Jugendlichen lehnt KI als separates Pflichtfach ab, stärkere Integration in bestehende Schulfächer wird bevorzugt
  Vodafone CEO Marcel de Groot: “KI sollte das Denken unterstützen, nicht ersetzen”

28.08.2026. Referate und Hausaufgaben ohne KI? Für die allermeisten Schülerinnen und Schüler ist das heute undenkbar. Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres zeigt eine Civey-Umfrage im Auftrag von Vodafone: Künstliche Intelligenz ist für drei von vier Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren längst fester Bestandteil des Schulalltags. Wenn es um die Recherche für Referate oder Hausarbeiten geht, geben nur zwei Prozent der Befragten an, dabei nie auf KI-Support zuzugreifen. 69 Prozent der Schülerinnen und Schüler nutzen ChatGPT und Co. für diese Zwecke täglich (25%) oder zumindest mehrfach pro Woche (44%). Die Umfrage zeigt auch, dass KI nicht nur für Recherche eingesetzt wird: 66 Prozent der Schülerinnen und Schüler setzen KI mehrmals pro Woche (40%) oder täglich (26%) für die Erstellung von Hausaufgaben ein. Nur vier Prozent der Befragten verzichten darauf komplett.

„Die Befragungsergebnisse zeigen: Hausaufgaben ohne KI-Support sind für die allermeisten Schülerinnen und Schüler heute undenkbar. Die entscheidende Frage ist, wie unsere Kinder ChatGPT und Co. beim Lernen nutzen. KI sollte das Denken unterstützen, nicht ersetzen. Wer die Technologie gezielt für Recherche zum Beispiel bei der Erstellung von Referaten nutzt, kann besser lernen. Wer Hausaufgaben komplett von der KI erledigen lässt, verpasst den eigentlichen Wert des Lernens. Die wichtigste Kompetenz der Zukunft ist nicht, KI alle Antworten geben zu lassen, sondern der KI die richtigen Fragen zu stellen.“, so Vodafone Deutschland CEO Marcel de Groot.

Drei von vier Jugendlichen nutzen KI regelmäßig, um Lernstoff aufzubereiten
Besonders verbreitet ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Aufbereitung von Lernstoff nach dem eigentlichen Unterricht. Drei Viertel der Jugendlichen (76%) verwenden KI dafür regelmäßig. Während 38 Prozent der Befragten täglich zur Technologie greift, um Lernstoff aufzubereiten, nutzen genauso viele Schülerinnen und Schüler ChatGPT und Co. dafür mehrmals pro Woche.

KI ist im Unterricht angekommen, aber nicht überall gleich stark
Auch im regulären Unterricht spielt Künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle. 32 Prozent der Jugendlichen berichten: Themen wie Anwendungen, Funktionsweisen, Chancen und Risiken oder moralisch-ethische Aspekte werden im Unterricht häufig behandelt. Bei 38 Prozent der Schülerinnen und Schüle kommen KI-Themen laut eigener Aussage zumindest gelegentlich im Unterricht vor. 30 Prozent der Befragten geben an, dass Künstliche Intelligenz eher selten oder nie thematisiert wird.

Mehr als die Hälfte wünscht sich KI fest im Unterricht
Mehr als die Hälfte der befragten Schülerinnen und Schüler (56%) stimmt der Aussage zu, dass Künstliche Intelligenz verbindlicher Bestandteil des Schulunterrichts sein sollte. Gerade einmal 17 Prozent der Befragten lehnen das ab. Die restlichen Befragten sind bei dieser Frage unentschlossen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden auch gefragt, wie so eine Verankerung im Unterricht konkret aussehen könnte: Nur elf Prozent der Befragten wünschen sich KI als eigenes Pflichtfach. 48 Prozent der Schülerinnen und Schüler wünschen sich dagegen eine verbindliche Integration von KI in bestehende Fächer. Rund drei von zehn bevorzugen ein freiwilliges Zusatzangebot.

Infos zur statistischen Erhebung
Civey hat für Vodafone vom 10.08.2026 bis 23.08.2026 online 1.000 Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 19 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 3,1 Prozentpunkten repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. Weitere Informationen zur Methodik finden Sie hier.

 

Autor:innen:
Sina Dauernheim Corporate Communications
Lara Pöhls Praktikantin