Highspeed-Licht an in Pritzwalk

Highspeed-Licht an in Pritzwalk

Wenn nach ca. 250 Kilometern Tiefbau und Abertausenden Metern Glasfaserkabeln in den Trassen das Licht durch dieselben geschickt wird, ist es das untrügliche Zeichen, dass wieder eine Region mit Highspeed-Internet versorgt werden kann. So wie im Landkreis Prignitz, wo nun feierlich die Teil-Inbetriebnahme im Ausbaugebiet Pritzwalk begangen wurde. Es ist auch Ergebnis einer konstruktiven und zielführenden Zusammenarbeit, zwischen Bund, Land, Kreis, Stadt und dem ausführenden regionalen Unternehmen e.discom Telekommunikation GmbH, das im Auftrag des geförderten Breitbandausbaus das Glasfasernetz in der Region verlegt hat. Zum Ausbaugebiet gehören die Gemeinde Gumtow, die Gemeinde Groß Pankow (Prignitz), die Stadt Pritzwalk, das Amt Meyenburg und das Amt Putlitz-Berge.

Landrat Christian Müller weiß als Verfechter der Digitalisierung um die Vorteile und Notwendigkeit des Glasfaser-Ausbaus in der Prignitz und blickt daher mit Stolz auf den Teil-Erfolg in seiner Region, genau wie Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, der weiß, wie der Ausbau der Infrastruktur die Attraktivität des Standortes erhöht. Das gilt an dieser Stelle auch besonders für mehrere Bildungseinrichtungen in direkter Nähe zum Verteilerkasten, an dem die Freigabe stattfand: die evangelische Grundschule und das Oberstufenzentrum Prignitz (OSZ) sowie die Bildungsgesellschaft Pritzwalk. OSZ-Leiter Jan Meyerhoff und der Geschäftsführer der Bildungsgesellschaft, Sven Dahnke, waren denn auch bei der Teil-Inbetriebnahme dabei.

 

E.discom-Geschäftsführer Detlef Katzschmann (l.) erklärt Prignitz-Landrat Christian Müller und Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (r.), wie alles funktioniert. Foto: Bernd Atzenroth / Landkreis Prignitz

 

Dr. Andreas Klafki, Referatsleiter „Digitale Wirtschaft und Digitale Infrastruktur“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie Brandenburg (MWAE Brandenburg) lobt das gute Zusammenspiel aller Beteiligten und betont seinerseits die Bedeutung des Ausbaus digitaler Infrastruktur für das Land.

Aus Erfahrung weiß e.discom-Geschäftsführer Detlef Katzschmann, dass der Weg zum sauberen Highspeed-Internet staubig ist und dankt insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern in der Region für ihr Verständnis, ihre Geduld und den Weitblick, mit dem die Bauarbeiten hingenommen wurden. „Ich wohne selbst im ländlichen Raum“, sagt Katzschmann, „und weiß, wie schön es ist, wenn man die angenehmen Seiten des Lebens abseits der Metropolen mit zukunftsfähiger Infrastruktur noch besser ausnutzen und genießen kann. Auch dafür bauen und betreiben wir unsere Glasfasernetze in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.“

 

Detlef Katzschmann, E.discom-Geschäftsführer Foto: E.discom

 

Allein in Pritzwalk sind derzeit um die 280 Anschlüsse aktiv. In den kommenden Wochen werden weitere Adressen im Stadtgebiet ans Netz gehen – insgesamt 685 aktive Kunden, darunter Schulen, Unternehmen und Verwaltung.

Die Bauarbeiten in der Prignitz werden noch ein Stück andauern, ehe das gesamte Los fertig gestellt ist. Ziel ist Mai 2024. Dann ist diese Fördermaßnahme des Bundes beendet und die sogenannten „weißen Flecken“, also extrem unterversorgte Gebiete, ans Highspeed-Netz angeschlossen.

Der geförderte Breitbandausbau ist eine Maßnahme aus dem Digitalisierungskatalog der Bundesregierung und findet deutschlandweite Anwendung. Seit 2019 werden Steuermittel bereitgestellt, damit vor allem in den ländlichen Flächen sogenannte weiße Flecken, also Gemeinden ohne oder mit nur sehr geringer Internetversorgung, auf eine zeitgemäße Bandbreite umgestellt werden – mittels Glasfaseranschluss bis ins Haus.

E.discom tut genau das. Das Telekommunikationsunternehmen verlegt Glasfaser bis in Haus und nicht nur bis zum nächsten Verteilerkasten. Dafür wurde das Unternehmen mit Hauptsitz in Eberswalde im vergangenen Jahr mit dem BREKO-Siegel „Echte Glasfaser“ ausgezeichnet.

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Zur e.discom Telekommunikation GmbH

Die e.discom Telekommunikation GmbH ist ein innovatives, zukunftsorientiertes Telekommunikations-Unternehmen mit Sitz in Eberswalde und Standorten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Auf Basis eines eigenen hochleistungsfähigen Glasfasernetzes bieten wir Produkte, Services und individuelle Lösungen für Carrier, Verwaltungen und Geschäftskunden an. Diese Dienstleistungspalette wird sich künftig durch den Bau und Betrieb des Open-Access Netzes erweitern. Die e.discom wurde 1996 gegründet.