Unternehmensnachrichten

25.06.2015

Digitale Wirtschaft: Ericsson Eurolab in Aachen zeigt Stand der europäischen 5G-Forschung

- Ericsson Eurolab bietet "5G made in NRW"

- Aachener Forscher koordinieren zahlreiche Kooperationen des schwedischen Konzerns mit europäischen Partnern wie der TU Dresden und dem King’s College in London

- Ericsson tätigt 60 Prozent seiner Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen – rund 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2014 – in Europa

Im Rahmen der Innovation Days 2015 hat das Ericsson Eurolab zahlreichen Netzbetreibern aus dem In- und Ausland sowie Vertretern aus Industrie, Politik und Forschung den neuesten Stand seiner Entwicklungen präsentiert. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung, zu der das Entwicklungs- und Forschungszentrum des schwedischen Ericsson-Konzern am 23. und 24. Juni 2015 eingeladen hatte, lag auf industriellen Mobilfunk-Anwendungen und auf 5G, der nächsten Technologie-Generation für Mobilfunknetze. Insgesamt rund 300 Gäste erlebten eine Vielzahl von innovativen Kommunikationslösungen und tauschten sich über die Digitalisierung unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus.

Valter D’Avino, Leiter des West- und Mitteleuropa-Geschäfts von Ericsson und Jan-Peter Meyer-Kahlen, Leiter des Ericsson Eurolabs, unterstrichen in Herzogenrath bei Aachen die wichtige Rolle dieses Standortes für den schwedischen Konzern. Einer der Forschungs-Schwerpunkte der nächsten Jahre liege auf 5G, der Netztechnologie, die einen der Grundpfeiler für die durchgreifende Digitalisierung der Wirtschaft bilden werde. Bereits heute koordiniert das Ericsson Eurolab zahlreiche paneuropäische Forschungsprojekte mit akademischen Partnern wie dem 5G Lab Germany der TU Dresden, mit dem King’s College in London, mit der RWTH in Aachen und Industriepartnern aus der Automobil-, Energie- und Fertigungsbranche. Diese Kooperationen sollen ausgebaut werden.

In einem Grußwort hob Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, hervor: "Ericsson hat für die Entwicklung der IKT-Wirtschaft und den Breitbandausbau in Nordrhein-Westfalen eine herausragende Bedeutung. Das Unternehmen ist nicht nur Partner der Telekommunikationscarrier, sondern es ist ein Kooperationspartner für die Wissenschaft und die KMUs in unserem Land. Der Innovation Day von Ericsson Eurolab verdeutlicht das in besonderer Weise."

Neben dem Besuch einer Leistungsschau der aktuellsten Kommunikationslösungen aus den Laboren des schwedischen Konzerns – unter anderem zu mobile Cloud und verbesserter Nutzer-Erfahrungen mit Netzen – konnten die Besucher in zahlreichen Workshops ihre Erfahrungen austauschen. In ihren Keynote-Beiträgen sprachen Rashid El Hattachi, Senior Vice President Architecture and Blueprint von der Deutschen Telekom über "Redefining the Network – Enabling the Digital Society" und Mischa Dohler, Head of the Centre for Telecommunications Research, Chair Professor in Wireless Communications at King’s College, London über "Key to a connected lifestyle".

Valter D’Avino, Leiter des West- und Mitteleuropa-Geschäfts von Ericsson, erklärte: "Bis zum Jahr 2020 erwarten wir eine rasante Zunahme an vernetzten Geräten auf dann weltweit 26 Milliarden. Fast ein Drittel der vernetzten Geräte wird dann bereits die industrielle Maschinenkommunikation betreffen. Mit 5G, das ab 2020 die Voraussetzung für viele besonders zeitkritische oder energiesparende industrielle Anwendungen bieten wird, nimmt diese Entwicklung noch einmal an Fahrt auf. Es ist für Europa wichtig, bei 5G – anders als bei LTE – von Anfang an vorn mit dabei zu sein, denn 5G wird einer der Stützpfeiler des digitalen Wandels unserer gesamten Wirtschaft und Gesellschaft sein. Diese Transformation müssen wir aus Europa mitgestalten, um unsere Konkurrenzfähigkeit zu erhalten. Ericsson engagiert sich in diesem Bereich auf vielfältige Weise, ob in europäischen Initiativen wie METIS und 5GPPP, oder bei der eigenen Forschung und Entwicklung, für die wir 2014 über zwei Milliarden Euro in Europa aufwendeten. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist dabei nicht zuletzt die Innovationskraft unserer Forscher und Entwickler an Standorten wie dem Eurolab und die Kooperationen mit akademischen und Industriepartnern, die wir von hier aus koordinieren."


WEITERE INFORMATIONEN:

Die englischsprachige Übersichtsseite zu Ericsson und 5G finden Sie HIER.

Ericsson kooperiert mit der Technischen Universität Dresden bei 5G-Forschung:
http://www.ericsson.com/de/news/150325_ericsson_kooperiert_mit_der_technischen_universitat_dresden_bei_5g_forschung_273271493_c?localOnly=true

Ericsson führt als erster Netzausrüster wichtige 5G-Innovationen vor:
http://www.ericsson.com/de/news/150227_ericsson_fuhrt_als_erster_netzausruster_wichtige_5g_innovationen_vor_273271493_c?localOnly=true


Ericsson treibt die digitale Vernetzung der Gesellschaft maßgeblich voran. Unsere langfristige Partnerschaft mit den führenden Netzbetreibern der Welt sorgt dafür, dass Menschen, Unternehmen und Gesellschaft ihr Potential auf einer nachhaltigen Grundlage entfalten können.

Das Unternehmen ist ein weltweit führender Anbieter von Kommunikationstechnologien, Software und Dienstleistungen – insbesondere rund um die Bereiche Mobilität, Breitband und Cloud-Lösungen. Heute werden 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Wir unterstützen Netzwerke, die mehr als 2,5 Milliarden Teilnehmer weltweit versorgen.

Wir beschäftigen rund 115.000 Mitarbeiter, arbeiten mit Kunden in 180 Ländern zusammen und verbinden weltweite Präsenz mit Führerschaft bei Technologie und Dienstleistungen. Unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung gewährleisten, dass unsere Kunden führende Positionen im Markt einnehmen können.

Unser Unternehmen wurde 1876 gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Stockholm, Schweden. Im Jahre 2014 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 228 Milliarden SEK (USD 33,1 Mrd.). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und an der NASDAQ in New York gelistet.

www.ericsson.com


 
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