Unternehmensnachrichten

23.11.2017

Macht Unternehmen erfolgreich – gebt ihnen Glasfaser

Düsseldorf, 20.11.2017. Breitbandversorgung und ökonomisches Wachstum stehen in einem engen Zusammenhang – das gilt durch zahlreiche Studien als belegt. Doch was bedeutet das genau? Wachsen Unternehmen mit einem breitbandigen Internetanschluss tatsächlich schneller? Sind sie innovativer? Können sie eventuell sogar Standortnachteile des ländlichen Raums ausgleichen? Die neue MICUS-Studie: „Die Bedeutung des Breitbandausbaus von Gewerbegebieten für Standortattraktivität und Unternehmenserfolg“ spürt erstmals ganz konkreten Auswirkungen eines breitbandigen Internetanschlusses auf Unternehmen im ländlichen Raum nach, indem sie diese in einer standardisierten empirischen Untersuchung befragt hat. Die Ergebnisse hat Dr. Martin Fornefeld exklusiv auf dem 5. NGA-Breitbandforum NRW vorgestellt.

Welche Auswirkung hat eine breitbandige Internetversorgung auf Gewerbegebiete auf dem Land und deren Unternehmen? Die Antwort könnte klarer nicht ausfallen: „Unsere aktuelle Studie belegt eindeutig, dass breitbandig angeschlossene Unternehmen nachweisbar erfolgreicher am Markt agieren als schmalbandige. Breitbandinternet ist im Stande, andere Standortfaktoren aufzuweichen oder ihnen sogar entgegenzuwirken“, so Dr. Martin Fornefeld. Der Geschäftsführer der MICUS Strategieberatung fasst mit diesem Kernstatement die Ergebnisse der exklusiv auf dem 5. NGA-Breitbandforum vorgestellten Studie "Die Bedeutung des Breitbandausbaus von Gewerbegebieten für Standortattraktivität und Unternehmenserfolg“ zusammen. Der hohe, zum Teil internationale Wettbewerbsdruck und immer konkreter werdende Entwicklungen rund um Industrie 4.0 und Digitalisierung lassen keinen Unterschied zwischen Ballungsgebieten und ländlichen Räumen mehr zu, so Fornefeld weiter.

Für die Studie hat Micus Unternehmen unabhängig von deren Branchenzugehörigkeit und Größe, mit und ohne Breitbandanschluss (>30 MBIT/sec), in Gewerbegebieten in den Regionen Münsterland und Ostwestfalen in einer standardisierten empirischen Untersuchung befragt. Ziel war es herauszufinden, ob oder inwiefern der Standortfaktor „Breitband“ andere Standortfaktoren beeinflusst. Tatsächlich belegen die Ergebnisse der Studie, dass ein Internetanschluss zur Grundversorgung und ein Glasfaseranschluss aktuell die wichtigsten Standortfaktoren für Unternehmen darstellen – und klassische Standortfaktoren wie den Arbeitsmarkt, weiche Faktoren und auch Fördermöglichkeiten in ihrer Wichtigkeit verdrängen. "Der ländliche Raum könnte eine Renaissance erleben, wenn die Internetanbindung stimmt“, so Fornefeld. Damit bestätigt die Studie derzeitige Theorien, die die Standortvorteile städtischer Räume in den Hintergrund treten sehen.

Das Internet überwindet den Raum

Das Internet hilft, Distanzen und Räume zu überwinden, so dass Standortkriterien wie die Verkehrsinfrastruktur, die Nähe zu Bezugs- und Absatzmärkten, die Nähe zu Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die räumliche Nähe zum Arbeitsmarkt sinken und die Konkurrenzfähigkeit gegenüber Unternehmen in Ballungsgebieten in den Hintergrund treten. Die Studienergebnisse belegen: Der flächendeckende Ausbau mit breitbandigem Internet könnte der sinkenden Attraktivität des ländlichen Raumes und so auch der Abwärtsspirale aus massenhaft abwandernden jungen, qualifizierten Menschen entgegenwirken.

Breitbandunternehmen machen mehr Gewinne

Eindeutig zu beobachten ist, dass eine leistungsstarke Breitbandinfrastruktur auch auf ansässige Unternehmen einen eindeutigen Einfluss hat. Sie reduziert Zeit und Kosten innerhalb der Unternehmen und steigert damit die Gewinne. Viele Unternehmen nennen speziell den Rückgang von Geschäftsreisen und deren Ersatz beispielsweise durch Videotelefonie als klaren Effizienzgewinn durch Breitbandinternet. Auch die Faktoren Kommunikation und Innovationsfähigkeit werden positiv beeinflusst. 70 Prozent der breitbandig ausgestatteten Unternehmen gaben in der Untersuchung an, ihre Umsätze und Gewinne im letzten Jahr gesteigert zu haben. Bei den schmalbandigen Unternehmen waren es hingegen nur 40 Prozent.

Der Standort Deutschland wird auf dem Land entschieden

Ein Großteil der befragten überwiegend mittelständischen Unternehmen agieren deutschland-, europa- oder sogar weltweit und seien somit durchaus als Global Player einzuordnen. Ihre Grundversorgung mit breitbandigen Internetanschlüssen spiegele deren Bedeutung jedoch in keinster Weise wider. "Es ist die Aufgabe aller Beteiligten in Unternehmen, Verbänden, Kammern, Verwaltung und Politik, das Ziel eines möglichst schnellen Glasfaserausbaus zu realisieren. Es sollte in der Vielschichtigkeit der Herausforderungen der Zukunft das Ziel mit der höchsten Priorität sein, um den Standort Deutschland zukunftssicher zu machen“, so Fornefeld abschließend.

Die neue MICUS-Studie fasst die Ergebnisse in zwölf Kernaussagen zusammen und nennt sechs Empfehlungen, wie schnelles Internet noch stärker zum Unternehmenserfolg beitragen kann. Der offizielle Erscheinungstermin der Studie ist Januar 2018. Exklusive Vorabexemplare für eine Berichterstattung sind auf Nachfrage erhältlich.


Presseanfragen und weitere Informationen zur aktuellen Micus-Studie:


Dr. Martin Fornefeld
Geschäftsführer MICUS Strategieberatung GmbH Taubenstr. 22
40479 Düsseldorf
Tel.: 0211/49769111

Über MICUS Strategieberatung GmbH

MICUS Strategieberatung GmbH ist eines der deutschlandweit führenden Beratungsunternehmen in den Bereichen Breitbandausbau, Marktstudien sowie IKT-Strategien. Wir unterstützen und beraten unsere Kunden in ihren wichtigsten Entscheidungsprozessen, um somit zielorientiert an der Umsetzung von Projekten zu arbeiten. Seit unserer Gründung im Jahr 2000 lassen wir uns am Erfolg unserer Beratungsarbeit messen. Unser Erfolg misst sich an der Vielzahl zufriedener Kunden und den erfolgreichen Umsetzungen unserer Planungen. Nach unseren Plänen wurden bereits Breitbandprojekte in über 100 Landkreisen und Kommunen mit mehr als 10 Millionen Einwohnern mit und ohne Förderung durchgeführt. Wir sind eines der führenden Unternehmen in der Beantragung von Bundes- und Landesfördermitteln.

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