Unternehmensnachrichten

21.11.2017

Neue Ergebnisse der Ericsson-Studie zu 5G-Umsatzpotential veröffentlicht: Energie- und Versorgungswirtschaft auf Platz 1

  • Allein im Jahr 2026 wird durch 5G-basierte Digitalisierung in der Energie- und Versorgungswirtschaft ein zusätzliches Umsatzpotential für die IKT-Branche von rund 12,9 Milliarden Euro in Deutschland erwartet – der absolute Spitzenwert der Studienreihe
  • Ericsson forscht im Rahmen von „5G for Germany“ mit Partnern an 5G-Einsatzfeldern – unter anderem in der Energie- und Versorgungswirtschaft


Düsseldorf, 21. November 2017. Smart Grid, Smart Meter, Smart Home – die intelligenten Lösungen sind die Zukunftsfelder der Energie- und Versorgungs-wirtschaft. Anlässlich des heutigen Dialogforums 5G zum Thema „Energie“ hat Ericsson nun neue Ergebnisse der Studienreihe zum Umsatzpotential der IKT-Branche durch 5G-basierte Digitalisierung in der Energie- und Versorgungswirtschaft veröffentlicht. Mit 12,9 Milliarden Euro in 2026 allein in Deutschland liegt die Branche auf Platz 1. Dieses Ergebnis verdeutlicht die Tragweite der aufkommenden Mobilfunk- und Netztechnik für den Wirtschaftszweig. Im Rahmen von „5G for Germany“ forscht Ericsson gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft und aus dem akademischen Bereich an konkreten 5G-Einsatzfeldern – unter anderem in der Energie- und Versorgungswirtschaft.

Mit einem zusätzlichen Umsatzpotential für die IKT-Branche von 12,9 Milliarden Euro allein im Jahr 2026 in Deutschland ist die Energie- und Versorgungswirtschaft das umsatzpotentialreichsten 5G-Einsatzgebiete außerhalb des klassischen Mobilfunk-Geschäfts. Neben einem intelligenten Energie-Management (2,7 Milliarden Euro) ist insbesondere der Einsatz von Smart Grid der wichtigste analysierte Anwendungsfall, der alleine einen Anteil von 9,7 Milliarden Euro ausmacht. Genau solche konkreten Anwendungsfälle der neuen Mobilfunk- und Netztechnik in den Bereichen Energie, Industrie 4.0, Mobilität und öffentliche Sicherheit werden im von Ericsson geleiteten Programm „5G for Germany“ erforscht. „Unser Eurolab in Aachen ist als Ericssons Forschungs- und Entwicklungszentrum in Deutschland die ideale Schaltzentrale für ‚5G for Germany‘“, erläutert Olaf Reus, Leiter der Fokusgruppe 5G des Digitalgipfels und Mitglied der Geschäftsleitung der Ericsson GmbH. „Hier führen wir die Projektpartner wie Unternehmen und Universitäten zusammen und forschen gemeinsam an reellen Aufgabenstellungen. Erst Anfang des Jahres haben wir gemeinsam mit Stromnetz Berlin und der Deutschen Telekom die Tauglichkeit von 5G für die Energiewirtschaft unter Beweis gestellt.“ Mit dem Projekt „5Grid“ haben die Partner in einem der größten Technologieparks Europas – in Berlin-Adlershof – Anwendungsfälle für die neue 5G-Technik im Stromnetz untersucht.
Die intelligente Vernetzung der Geräte demonstrierte die zukünftige Einbindung von Stromerzeugern und Stromverbrauchern. Es wurden sowohl eine Solaranlage als auch eine Kältemaschine angebunden und in die Internet-of-Things-Plattform von Ericsson integriert. Die Messwerte der Smart-Grid-Elemente wurden vor Ort erfasst und verarbeitet.



Über die Studie „The 5G Business Potential“
Die Studie „The 5G Business Potential“ wurde unter der Maßgabe verfasst, eine konservative und authentische Perspektive gegenüber den möglichen Umsatzpotentialen in der IKT-Branche einzunehmen. Ziel war es, künftige Auswirkungen der 5G-Technologie auf verschiedene Branchen zu prognostizieren. Hierzu arbeitete Ericsson eng mit der Unternehmensberatung Arthur D. Little zusammen. Analysiert wurden Daten aus Interviews mit Experten von Ericsson und Arthur D. Little sowie führende Branchenreports. Nach einer initialen Veröffentlichung globaler Ergebnisse werden nun fortlaufend branchen- und länderspezifische Daten veröffentlicht.

Über das Dialogforum  
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) startete in Zusammenarbeit mit der von Ericsson geleiteten 5G-Fokusgruppe des Digitalgipfels die Konferenzreihe Dialogforum 5G, um Chancen und Herausforderungen der 5G-Technologie für Anwendungsbereiche wie Mobilität, Gesundheit und Industrie 4.0 zu diskutieren. Hierzu werden die Veranstaltungen jeweils auf Schwerpunktthemen ausgerichtet: http://plattform-digitale-netze.de/

Über Ericsson
Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann. Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 109.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2016 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 23,5 Mrd. EUR (222,6 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.000 Mitarbeiter an 11 Standorten – darunter rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.



MARTIN OSTERMEIER
Leiter Externe Kommunikation Deutschland

Ericsson GmbH
Prinzenallee 21
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