Unternehmensnachrichten

13.10.2017

Jährliche 5G-Readiness-Umfrage von Ericsson:5G-Feldversuche: Anzahl der beteiligten Mobilfunknetzbetreiber verdoppelt sich

  • Jährliche Ericsson 5G-Readiness-Umfrage untersucht 5G-bezogene Pläne und Aktivitäten von Mobilfunknetzbetreibern
  • 78 Prozent der Befragten sind in diesem Jahr an 5G-Feldversuchen beteiligt – verglichen mit 32 Prozent im letzten Jahr
  • 28 Prozent der Befragten gaben an, dass sie im nächsten Jahr 5G-Technologie installieren werden
  • Genannte Monetarisierungs-Pläne beinhalten die Migration von Mobilfunkteilnehmern von 4G auf 5G und die Expansion in Unternehmens- beziehungsweise Industriemarktsegmente


Düsseldorf, 12. Oktober 2017. Ericsson hat die Ergebnisse der 5G-Readiness-Umfrage 2017 veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass viele Mobilfunknetzbetreiber die Vorbereitungen für die Einführung der neuen Technologie beschleunigt haben. 78 Prozent der Befragten gaben an, an 5G-Studien beteiligt zu sein – mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2016 (32 Prozent). Darüber hinaus berichten 28 Prozent der Befragten, dass sie im nächsten Jahr 5G-Technologie installieren werden. Die Umfrage unterstreicht auch, dass die Mobilfunknetzbetreiber ihre Geschäftsstrategien für 5G-Dienste weiterentwickelt haben: vom Verbrauchersegment bis hin in das Unternehmens- beziehungsweise Industriesegment.
Thomas Noren, Leiter der 5G-Vermarktung bei Ericsson, sagt: „In der Umfrage von 2016 wiesen 90 Prozent der Befragten auf Verbraucher als Hauptsegment in ihrer 5G-Geschäftsplanung hin. In diesem Jahr ist es eine gleichmäßige Aufteilung zwischen drei Segmenten – die Mobilfunknetzbetreiber haben Geschäftspotentiale nicht nur im Mobilfunkkundensegment identifiziert, sondern auch im Bereich der Unternehmensanwender und in spezialisierten Industrien." Laut der Umfrage sehen Mobilfunknetzbetreiber den Verbrauchermarkt als gesättigt an. Infolgedessen ist die 5G-Planung in diesem Jahr gleichmäßiger auf spezialisierte Industriesegmente (58 Prozent), Unternehmensanwender (56 Prozent) und Verbraucher (52 Prozent) verteilt.

Die drei wichtigsten Industriezweige, die von den Befragten hervorgehoben wurden, sind Medien und Unterhaltung, die Automobilindustrie und Öffentliche Verkehrsmittel. Aber auch die Bereiche Gesundheitswesen und Energieversorgung werden von den Befragten als attraktiv für mögliche 5G-Anwendungen gesehen. Ein Großteil der Befragten glaubt zudem, dass das Internet of Things (IoT) eine wichtige Rolle spielen wird und dass die Zusammenarbeit von Drittanbietern in diesem Zusammenhang von wesentlicher Bedeutung sein wird.

In Bezug auf die 5G-Monetarisierung gehen die Befragten davon aus, dass zusätzliche Einnahmen durch einen erhöhten Marktanteil, die Migration von 4G- Mobilfunkteilnehmern, höhere Preise für neue Dienste und die Expansion in neue Unternehmens- und Industriemarktsegmente erzielt werden.

Im Rahmen der globalen Untersuchung wurden 50 kaufmännische und technische Führungskräfte von 37 Mobilfunknetzbetreibern befragt. All diese Unternehmen haben zuvor bekanntgegeben, dass sie an der 5G-Einführung arbeiten.

Über Ericsson
Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 109.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2016 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 23,5 Mrd. EUR (222,6 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.000 Mitarbeiter an 11 Standorten – darunter rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

Kontakt

VATM-Geschäftsstelle Köln
Tel.: +49 221 37677-25
E-Mail: vatm(at)vatm.de