Unternehmensnachrichten

05.10.2017

Ericsson treibt 5G-Standardisierung - International Telecommunication Union tagt in München: Anforderungen an neue Mobilfunk- und Netztechnik definiert

  • Ericsson-Vertreter arbeiten in Arbeitsgruppe der International Telecommunication Union (ITU) an 5G-Standardisierung  
  • Anforderungen an neue Mobilfunk- und Netztechnik als Basis für Arbeit der Standardisierungsorganisation 3rd Generation Partnership Project definiert

Düsseldorf / München, 5. Oktober 2017. Vertreter von Ericsson und anderer großer Telekommunikationsunternehmen trafen sich gestern in München, um in einer Arbeitsgruppe der International Telecommunication Union (ITU), der Internationalen Fernmeldeunion, Anforderungen an die neue Mobilfunk- und Netztechnik 5G zu definieren. Die Ergebnisse fließen in die Arbeit der Standardisierungsorganisation 3rd Generation Partnership Project (3GPP) ein.

Das Arbeitstreffen der ITU-R, dem Bereich der ITU, der sich mit der Funkkommunikation auseinandersetzt, ist ein Meilenstein auf dem Weg zur 5G-Standardisierung. In der mit dem Treffen abschließenden ersten Phase des sogenannten IMT-2020 Prozesses (Prozess zur Zuweisung von Funkfrequenzen an Mobilfunksysteme) wurden Anforderungen an die neue Technik definiert. „Als treibende Kraft der 5G-Entwicklung bringen wir uns selbstverständlich in den Standardisierungsprozess ein“, erläutert Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Ericsson GmbH. „Dabei ist es uns besonders wichtig, einen generellen Rahmen zu schaffen ohne die vielfältigen Möglichkeiten zu sehr einzuengen. Ich bin überzeugt davon, dass Connected-Car-Lösungen und Industrie 4.0-Anwendungen erst der Anfang sind. Bei unseren branchen-übergreifenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten zeigt sich immer wieder, dass die Möglichkeiten der Technologie so gut wie unbegrenzt sind.“

Der Anforderungskatalog der ITU-R wird nun in den Standardisierungsprozess der 3GPP einfließen. Die 3GPP plant bereits im nächsten Jahr die erste Version des 5G-Standards fertigzustellen und damit das Fundament für die 5G-Implementierung zu legen. Das Ziel der ITU ist es, bis 2020 den IMT-2020 Prozess abzuschließen und damit einen weltweiten 5G Standard zu schaffen.  Schon heute bietet Ericsson ein Produktportfolio an (vom Kernnetz über Basisstationen bis hin zu Dienstleistungen), das nach heutigem Status der Standardisierung „5G Ready“ ist.

Über Ericsson
Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 109.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2016 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 23,5 Mrd. EUR (222,6 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.000 Mitarbeiter an 11 Standorten – darunter rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

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