Unternehmensnachrichten

30.01.2017

inexio wächst zweistellig

Umsatz und Ergebnis legen kräftig zu – Auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft

Auch im neunten Geschäftsjahr seit Bestehen der inexio KGaA konnte das Unternehmen seinen Wachstumskurs erfolgreich fortsetzen. Nach den Zahlen des vorläufigen Jahresabschlusses stieg im Geschäftsjahr 2015/16 (Stichtag 30. September 2016) nicht nur die Gesamtleistung um mehr als 11% auf 52,2 Millionen Euro (Vorjahr: 47,1 Millionen Euro), sondern auch das EBITDA wuchs um knapp 30% auf 21,3 Millionen Euro an (Vorjahr: 16,5 Millionen Euro). Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 171 Millionen Euro (Vorjahr: 152 Millionen Euro).

Alle Geschäftsbereiche tragen zum Wachstum bei

Das Wachstum erfolgte in allen Geschäftsfeldern des Unternehmens. Die Anzahl der Privatkunden stieg zum Stichtag 30. September auf über 65.000. Auch der Umsatz mit den mittlerweile mehr als 4.000 Geschäftskunden stieg im vergangenen Geschäftsjahr weiter an. Hinzu kommt mit dem neuen Rechenzentrum Astra in Saarlouis eine deutliche Ausweitung der Rechenzentrumsleistungen für gewerbliche Kunden. Unternehmen – vom Mittelständler bis hin zum Konzern – nutzen immer stärker die Möglichkeiten der hochverfügbaren und hochsicheren Rechenzentren von inexio.

„Die Entwicklung unserer Umsatz- und Ertragszahlen zeigt, dass unser Ansatz der vollen vertikalen Wertschöpfung weiterhin Erfolg hat“, sagt David Zimmer, Gründer und persönlich haftender Gesellschafter von inexio, bei der Vorstellung der Geschäftszahlen. „Als Inhaber der Infrastruktur bieten wir alle Leistungen rund um eine der zentralen Infrastrukturen der Zukunft an – von passiver Glasfaserkapazität („Dark Fibre“) über klassische Telekommunikationsleistungen bis hin zu Managed Services inklusive Rechenzentrumsleistungen.“

Weiter hohe Zukunftsinvestitionen in den Netzausbau

„Durch unsere klare Nischenstrategie im Breitbandmarkt können wir den Ausbau schneller Internetverbindungen weiterhin konsequent verfolgen“, so Thorsten Klein, persönlich haftender Gesellschafter von inexio. „Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir dabei rund das Doppelte unseres EBITDA in den Ausbau hochmoderner Glasfasernetze investiert, um gezielt auf Markt- und Kundenbedürfnisse zu reagieren.“ Auch hier sieht inexio einen strategischen Vorteil in der Kombination als Infrastrukturinhaber und Anbieter von Diensten auf dieser Infrastruktur. „Das ermöglicht kundenspezifische Lösungen, die sich insbesondere bei unseren Gewerbekunden deutlich von den Angeboten anderer Anbieter abheben.“

Das bundesweite Glasfasernetz, das inexio unterhält, ist im Geschäftsjahr auf über 6.000 Kilometer Länge angewachsen. Zum Stichtag 30. September waren 898 Ortsnetze erschlossen, in denen knapp 200.000 Haushalte mit superschnellen Internetanschlüssen versorgt werden können. Die Mitarbeiterzahl an den Standorten Saarlouis, Kaiserslautern und Kinding stieg auf inzwischen mehr als 200 an.

Kapitalerhöhung durchgeführt

Nach Abschluss des Geschäftsjahres konnte inexio den Einstieg von Warburg Pincus und die damit verbundene Kapitalerhöhung um 30 Millionen – getragen von Warburg Pincus und der Deutschen Beteiligungs AG - erfolgreich abschließen. „Dieser Erfolg versetzt uns jetzt in die Lage, in einem sich rasant entwickelnden und weiterhin kapitalintensiven Markt noch schneller zu wachsen“, beschreibt David Zimmer die Bedeutung der Kapitalerhöhung. „Zudem ist sie die Basis, die direkte Glasfaser-Anbindung der Endkunden zukünftig noch stärker in Angriff zu nehmen.“

René Obermann, seit Januar Vorsitzender des Aufsichtsrates von inexio, sieht dies als logischen nächsten Schritt: „Industrie 4.0 ist nur ein Teil der Zukunft. Unser ganzes „Leben 4.0“ erfordert superschnelle, digitale Lebensadern, überall verfügbar, letztlich Glasfasernetze bis in jedes Haus. Deutschland muss schnellstmöglich die Digitale Agenda 2025 mit Leben füllen. inexio geht hier aktiv voran und investiert kundenorientiert in die Zukunft unseres Landes.“

Den Weg in die Gigabit-Gesellschaft hat inexio inzwischen fest im Auge. „In den aktuellen Ausbauprojekten schauen wir genau, ob sich bereits heute auch im ländlichen Raum eine Glasfaser-Anbindung bis zu jedem einzelnen Gebäude („FTTH“) rechnet“, so Klein. „In vielen Fällen können wir das tatsächlich darstellen und bieten dann den Kunden in unserer QUiX-Fiber-Tariffamilie Glasfaserprodukte von bis zu 200 Mbit/s und mehr. Sollte sich ein FTTH-Ausbau aktuell noch nicht rechnen, so schaffen wir dennoch bereits heute die Voraussetzungen für einen schnellstmöglichen Ausbau in der Zukunft.“

Expansion nach Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen

Neben dem Heimatmarkt Saarland/Rheinland-Pfalz und den Aktivitäten in Bayern und Baden-Württemberg hat inexio im abgelaufenen Geschäftsjahr erste Projekte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gestartet. In enger Kooperation mit den Kommunen und Landkreisen entstehen hier neue Ortsnetze in bisher unterversorgten Regionen – teils durch den Einsatz von Vectoring („FTTC“), teils als FTTH-Netze mit der Verlegung der Glasfaserkabel bis zum Endkunden.

Kennziffern zeigen weiteres Wachstum

Die Zahlen des ersten Quartals im neuen Geschäftsjahr und die Vorausschau auf die ausstehenden drei Quartale zeigen, dass der Wachstumskurs konsequent fortgesetzt wird. Mit der Übernahme der Komnexx GmbH im Oktober 2016 hat inexio seine Expansionsstrategie in Richtung Ost- und Norddeutschland fortgesetzt. „Die Akquisition erweitert sowohl unser Geschäftsgebiet und verschafft uns zudem Zugang zu wertvollem Know-how im Ausbau und Betrieb von FTTH-Netzen“, erläutert Thorsten Klein die Übernahme. „Aktuell laufen intensive Gespräche mit weiteren potenziellen Übernahme-Kandidaten.“

Auch in Zukunft setzt inexio somit weiterhin auf eine Strategie des Build & Buy: das Unternehmen baut einerseits weiterhin mit Hochdruck eigenständig das eigene Glasfasernetz aus und setzt andererseits im sich konsolidierenden Telekommunikationsmarkt auf interessante Zukäufe.



Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick: 


             2015/16 vorläufig                     2014/15

Gesamtleistung    52,2 Mio. Euro          47,1 Mio. Euro
EBITDA               21,3 Mio. Euro          16,5 Mio. Euro
EBT                      7,1 Mio. Euro             4,3 Mio. Euro
        
Ortsnetze               878                              689
Mitarbeiter              201                              185
Rechenzentren           6                                  5

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