Unternehmensnachrichten

24.11.2016

Ericsson treibt 5G-Forschung und -Entwicklung im Bereich Industrie 4.0 voran

24.11.2016 – 12:42
Düsseldorf (ots) - FIR an der RWTH Aachen und Ericsson initiieren Center Connected Industry

- Neues "5G Application Lab" bietet Testumgebung für Anwendungen
aus den Bereichen Logistik, Produktion, Mobilität und Energie

- Kooperation Bestandteil von Ericssons "5G for Germany"-Programm
Ericsson und das FIR an der RWTH Aachen haben im Rahmen einer feierlichen Eröffnung am Dienstag den Start eines neuen Center Connected Industry im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Campus bekanntgegeben.

Ziel ist die Förderung der 5G-Entwicklung im Bereich Industrie 4.0. Im neuen "5G Application Lab" entsteht eine Testumgebung für Anwendungen aus den Bereichen Logistik, Produktion, Mobilität und Energie. Hier werden verschiedene Aspekte der 5G-Technologie, der nächsten Mobilfunk- und Netzgeneration, in praxisnahen Anwendungsfällen der Industrie 4.0 prototypisch umgesetzt und evaluiert. Ein erstes 5G-Netzwerk wurde bereits in den FIR-Innovation-Labs und der dortigen Demonstrationsfabrik implementiert und überträgt aktuell schon Sensordaten und breitbandige Video-Streams über das 5G-Netzwerk. Ericsson hat dafür über sein ICT Development Center Eurolab die entsprechende 5G-Ende-zu-Ende-Lösung und technische Infrastruktur bereitgestellt.
Die Kooperation ist Bestandteil von Ericssons "5G for Germany"-Programm, das im letzten Herbst vorgestellt wurde. Das "5G für Germany"-Programm gehört zum "5G for Europe"-Programm und bringt wichtige Unternehmen der Wirtschaft, des öffentlichen Sektors und führende europäische Hochschulen mit dem Ziel zusammen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft zu stärken.

Ericsson hatte in diesem Zusammenhang erst in der vergangenen Woche mit "5G-ConnectedMobility" ein industrieübergreifendes Konsortium zur 5G-Forschung und -Entwicklung insbesondere in den Bereichen Automotive and Rail vorgestellt. Mitglieder des "5G-ConnectedMobility"-Projektes sind Ericsson, die BMW Group, die Deutsche Bahn, alle drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der TU Dresden sowie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Bayerische Straßenbauverwaltung (Autobahndirektion Nordbayern) unterstützen das Projekt.

Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ericsson GmbH: "Industrielle Usecases sind für den Erfolg der 5G-Entwicklung von großer Bedeutung. Uns ist es daher ein Anliegen, gerade in dem für Deutschland wichtigen Bereich Industrie 4.0 unsere Aktivitäten zu intensivieren. Unsere Zusammenarbeit mit dem FIR als einem der führenden Institute auf diesem Gebiet bietet eine hervorragende Gelegenheit, Erfahrungen und Testergebnisse zu generieren und bei der weiteren Entwicklung unserer 5G-Lösungen zu berücksichtigen."
Das FIR realisiert seit Jahren im Rahmen von industriellen Konsortialprojekten mit kompetenten Partnern aus Industrie und Forschung innovative Lösungen für die Digitalisierung der Supply-Chain und hat dabei wichtiges Know-how auch im Bereich der Kommunikationstechnologie geschaffen. Gemeinsam mit Ericsson wird dieser Forschungssektor nun auf konkrete Lösungen im Rahmen der 5G-Technologie ausgeweitet und die Arbeit daran intensiviert. Die Kooperation dient dem Test und der konkreten, praxisnahen Ausgestaltung industrieller 5G-Anwendungsszenarien.

Das Ericsson ICT Development Center Eurolab in Herzogenrath bei Aachen besteht seit 1991. Rund 500 Mitarbeiter aus 45 Nationen arbeiten dort an den Forschungsschwerpunkten 5G, Cloud und Industrie 4.0.

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