Unternehmensnachrichten

27.07.2015

Schnelles Internet für Emstek, Essen und Bösel

EWE TEL schließt über 3.700 Haushalte an sein Glasfasernetz an

Oldenburg/Emstek, 12. Juni 2015. Das regionale Telekommunikationsunterneh-men EWE TEL treibt den Breitbandausbau weiter voran und investiert in die Erschließung von rund 3.800 Haushalten allein im Landkreis Cloppenburg. Insgesamt haben dann etwa 7.700 Haushalte in Emstek, Essen und Bösel die Möglichkeit, Highspeed-Internet zu nutzen. Über die Erschließungsarbeiten haben heute die Bürgermeister der Gemeinden - Michael Fischer (Emstek), Georg Kettmann (Essen) sowie Rainer Hollje (allgemeiner Bürgermeistervertreter der Gemeinde Bösel) sowie Frank Wölbern, Leiter der Geschäftsregion Cloppen-burg/Emsland und Gerhard Niemann, EWE-Kommunalbetreuer im ZentrumZukunft in Emstek informiert.

Die EWE-Tochter wird in den drei Gemeinden 20 Verteilerkästen – sogenannte Kabelverzweiger – mit eigener Technik erschließen und damit höhere Bandbreiten ermöglichen. Kabelverzweiger sind Knotenpunkte, in denen die Teilnehmeran-schlussleitungen der einzelnen Kunden gebündelt sind. EWE TEL führt seine Glasfaserkabel in den Kabelverzweiger hinein und ermöglicht so in Kombination mit der Zusatztechnologie „Vectoring“ Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s. Wie hoch die Datenübertragungsrate beim einzelnen Haushalt ist, hängt aber auch weiterhin von der Länge und Qualität der kupfernen Hausleitung ab.

„Wir freuen uns, dass EWE dazu beiträgt, weiße Flecken zu schließen und den Böselern den Wunsch nach schnellem Internet erfüllt“, sagt Rainer Hollje von der Gemeinde Bösel. In der Gemeinde werden rund 790 Haushalte neu erschlossen und damit von schnelleren Übertragungsraten profitieren. Insgesamt sind es in der Gemeinde dann etwa 2.100 Haushalte, die höhere Surf-Geschwindigkeiten erreichen können.

In Essen können knapp 1.700 Haushalte an das EWE-Glasfasernetz angeschlos-sen werden, sodass die Zahl der erschlossenen Haushalte hier insgesamt auf etwa 3.000 steigt. „Hohe Bandbreiten sind ein wichtiger Standortfaktor – für Unternehmen ebenso wie für Privatpersonen“, erklärt der Essener Bürgermeister Georg Kettmann.

„Der weitere Ausbau der Breitband-Infrastruktur leistet einen wesentlichen Beitrag für eine höhere Lebensqualität. Schnelle Internetzugänge sind mittlerweile für die meisten Menschen ein Muss und erhöhen die Attraktivität von Wohn- und Gewerbegebieten“, sagt der Emsteker Bürgermeister Michael Fischer. Hier werden etwa 1.300 Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen, sodass sich in der Gemeinde potenziell bereits rund 2.600 Haushalte an hohen Geschwindigkeiten erfreuen können.

„Die Nachfrage nach höheren Bandbreiten steigt immer stärker“, weiß Frank Wölbern. „Wir wollen unsere Kunden auch zukünftig bestmöglich versorgen. Dafür entwickeln wir unser Netz stetig weiter und setzen die modernste Technik ein.“

Die Arbeiten werden von EWE TEL komplett selbst finanziert. Voraussichtlich im Frühjahr 2016 werden die ersten Bürger der drei Gemeinden schnelles Internet nutzen können. EWE TEL wird rechtzeitig informieren, sobald die höheren Bandbreiten beauftragt werden können. Weitere Informationen sind über die kostenlose Hotline von EWE (0800 3932000) sowie im Internet unter www.ewe.de oder im EWE ServicePunkt (z.B. Lange Straße 37 in 49661 Cloppenburg) zu finden.


Hintergrund:

Kabelverzweiger sind die dem Kunden am nächsten gelegenen Knotenpunkte im Telekommuni-kationsnetz. In ihnen werden die Teilnehmeranschlussleitungen der einzelnen Kunden zu-sammengeführt und mit dem übergeordneten Netz verbun-den. Es handelt sich dabei um Technikschränke an Straßen und Gehwegen. Bei einem klassischen ADSL-Anschluss sind die Kabelverzweiger über Kupferleitungen mit dem rest-lichen Netz verbunden und auch die Teilnehmeranschlussleitungen sind aus Kupfer. Da bei diesem Material jedoch die Leistungsfähigkeit mit jedem Meter Länge abnimmt, ist ab einer Länge von rund fünf Kilometern zwischen Hauptverteiler und Kunde meist kein Breitband-Internet mehr realisierbar. Glasfaser hat diese Problematik nicht. Bei einem VDSL-Anschluss führt EWE TEL das Glasfasernetz bis in die Kabelverzweiger und damit näher an die Kunden heran und installiert die notwendige Technik. So können mehr Menschen Breitbandinternet erhalten und es erhöht sich die verfügbare DSL-Geschwindigkeit. Wird im Kabelverzweiger die Zusatztechnolgie Vectoring eingebaut, kann das Datenübertragungsvolumen noch weiter gesteigert werden. Da Vectoring die wechselseitigen Störungen der Leitungen unterdrückt, ist schnelleres Surfen möglich. Die Teilnehmeranschlussleitungen sind jedoch weiterhin aus Kupfer, so dass auch künftig die Länge und die Qualität dieser Kupferleitung entscheidend für die beim einzelnen Kunden verfügbare Bandbreite sind.

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