Unternehmensnachrichten

09.07.2015

Ericsson leitet 5G-Standardisierungsprojekte der Europäischen Union

- Ericsson führt weiterhin die 5G-Systementwicklung als Koordinator des neuen METIS-II-Projektes der EU an

- Das Projekt wird die Gestaltung des allgemeinen 5G-Mobilfunksystems und Empfehlungen für einen sukzessive 5G-Fahrplan entwickeln. Dabei koordiniert es verschiedene 5G-PPP-Projekte und bringt die wichtigsten Beteiligten zusammen, um die 5G-Systemarchitektur zu befördern

- Ericsson wird außerdem als technischer Koordinator die führende Rolle beim mmMAGIC-Projekt einnehmen, um eine neue Funkschnittstelle zu entwickeln


Ericsson wird auch künftig als Koordinator des neuen METIS-II-Projektes der EU die Aktivitäten zur 5G-Systementwicklung leiten. METIS-II soll die Gestaltung des allgemeinen 5G-Mobilfunksystems und Empfehlungen für die sukzessive 5G-Standardisierung entwickeln.

METIS-II wird den strategischen Rahmen für eine Zusammenarbiet innerhalb der 5G-Infrastructure Public Private Partnership (5G-PPP) ausarbeiten, der eine gemeinsame Bewertung der Konzepte für 5G-Funkzugangsnetze und Empfehlungen für einen Fahrplan für die 5G-Frequenzen ermöglicht. Zudem wird das Projekt konzertierte Vorschläge gegenüber Regulierungs- und Standardisierungsorganisationen vorbereiten.

Das Projekt umfasst die Mehrzahl der wichtigsten international tätigen Netzausrüster sowie führende europäische Netzbetreiber und Forschungseinrichtungen. Die 23 Projektbeteiligten kommen aus allen Regionen der Welt, in denen intensiv 5G-Forschung und -Entwicklung betrieben wird (die EU, Japan, Südkora, die USA und China).

METIS-II wird deshalb auf einzigartige Weise die weltweite Konsensbildung nicht nur innerhalb der Mobilfunkbranche, sondern auch mit anderen Wirtschaftszweigen vorantreiben. Die Ergebnisse der Arbeit werden an Einrichtungen, Foren und Standardisierungsgremien in allen Regionen weitergegeben.

Das Projekt wird im Rahmen des EU H2020-Forschungsprogramms mitfinanziert und besitzt ein Budget von 8 Millionen Euro. Das METIS II-Projekt soll den Erfolg von METIS fortsetzen, das ebenfalls von Ericsson geleitet und koordiniert wurde.

Zusätzlich wird Ericsson eine führende Rolle als technischer Koordinator in einem der Unterprojekte von METIS-II, dem mmMAGIC-Projekt, übernehmen (Millimetre-Wave Based Mobile Radio Access Network for Fifth-Generation Integrated Communications). Dieses Projekt wird neue Konzepte für mobile Funkzugangstechnologien im Bereich von 6 bis 100 GHz entwickeln und gestalten.

Beide Aktivitäten sind wichtig, um einen Konsens der Mobilfunkbranche noch vor dem eigentlichen Standardisierungsprozess zu ermöglichen. Sie bieten den verschiedenen Konsortien die Gelegenheit, Forschungsansätze zu diskutieren und zu beurteilen, bevor sie in das 3GPP-Projekt (3rd Generation Partnership Project) eingebracht werden.

Valter D’Avino, Leiter des Ericsson-Geschäfts in West- und Zentraleuropa, sagt: “5G als globalen Standard zu etablieren, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Digitalisierung der Wirtschaft, für das Internet der Dinge und für eine überall verfügbare Breitbandversorgung. Dadurch, dass wir – wie schon bei METIS – auch bei METIS-II die führende Rolle einnehmen, unterstreichen wir erneut unser starkes Engagement bei der 5G-Forschung in Europa.”

Eine internationale Standardisierung ist notwendig, um Menschen überall auf der Welt vernetzen zu können. Sie war schon bei früheren Mobilfunkgenerationen die Voraussetzung dafür, dass Netzwerke und Endgeräte fast überall auf der Welt nahtlos zusammenarbeiten können.

WEITERE INFORMATIONEN:

Die englischsprachige Meldung ”Ericsson leads European Union 5G standardization projects” finden Sie HIER.

Ericsson treibt die digitale Vernetzung der Gesellschaft maßgeblich voran. Unsere langfristige Partnerschaft mit den führenden Netzbetreibern der Welt sorgt dafür, dass Menschen, Unternehmen und Gesellschaft ihr Potential auf einer nachhaltigen Grundlage entfalten können.

Das Unternehmen ist ein weltweit führender Anbieter von Kommunikationstechnologien, Software und Dienstleistungen – insbesondere rund um die Bereiche Mobilität, Breitband und Cloud-Lösungen. Heute werden 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Wir unterstützen Netzwerke, die mehr als 2,5 Milliarden Teilnehmer weltweit versorgen.

Wir beschäftigen rund 115.000 Mitarbeiter, arbeiten mit Kunden in 180 Ländern zusammen und verbinden weltweite Präsenz mit Führerschaft bei Technologie und Dienstleistungen. Unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung gewährleisten, dass unsere Kunden führende Positionen im Markt einnehmen können.

Unser Unternehmen wurde 1876 gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Stockholm, Schweden. Im Jahre 2014 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 228 Milliarden SEK (USD 33,1 Mrd.). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und an der NASDAQ in New York gelistet.

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