Unternehmensnachrichten

18.07.2014

EWE TEL begrüßt BNetzA-Entscheidung

Oldenburg, 17. Juli 2014. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat beim Regulierungsantrag  der EWE TEL GmbH schnell, umfassend und im Interesse des Verbrauchers entschieden. Dabei ist sie überwiegend den Vorschlägen von EWE TEL gefolgt. „Wir begrüßen die Entscheidung, denn sie führt dazu, dass die Versorgung mit schnellem Internet auf dem Land verbessert wird“, betont EWE TEL-Geschäftsführer Norbert Westfal. Sein Unternehmen hatte einen Antrag bei der Bundesnetzagentur eingereicht, der die Versorgung mit schnellem Internet auf dem Land zum Ziel hat. Durch wirkungsvolle Verbesserungen des Zugangs zu den so genannten Kabelverzweigern (KVz) der Telekom können die Bandbreiten bei heute unterversorgten Kunden auf wirtschaftlich sinnvolle Weise erhöht werden. Die drei von der BNetzA nun genehmigten Verbesserungen sind:
 
Die Errichtung eines zusätzlichen Kabelverzweigers (KVz – die „grauen Kästen“ am Straßenrand) durch die Deutsche Telekom, wenn über den bislang vorhandenen Kabelverzweiger durchschnittlich lediglich Bandbreiten von weniger als 30 MBit/s im Down- und 5 MBit/s im Upstream bei den angeschlossenen Haushalten realisierbar sind.

Hintergrund: Bisher musste die Telekom nur dann einen zusätzlichen KVz errichten, wenn weniger als 1 MBit/s (Down) beziehungsweise 128 kBit/s (Up) erreicht werden – eine nicht mehr den politischen Zielen entsprechende Grenze.
 
Die Errichtung eines Schaltverteilers auf dem Hauptkabel zwischen Vermittlungsstelle und den nachfolgenden Kabelverzweigern durch die Deutsche Telekom außerhalb des so genannten „Nahbereichs“ rund um die Vermittlungsstelle (d.h. ab 550 Meter Kabellänge), wenn die Kunden an den erschlossen KVz noch mit ca. 30 MBit/s versorgt werden können.
 
Hintergrund: Bislang war dies nur dann möglich, wenn über die auf dem Hauptkabel folgenden Kabelverzweiger Haushalte nicht mit ca. 1 MBit/s im Down- / 128 kBit/s im Upstream versorgt werden konnten.
 
Das Umlegen von Leitungen beziehungsweise Hausanschlüssen auf einen näher gelegenen Kabelverzweiger. Oft sind Haushalte aus historischen (Infrastruktur)Gründen an einen weit(er) entfernten „grauen Kasten“ angeschlossen, obwohl später ein neuer und näher gelegener Kabelverzweiger im Ort errichtet wurde.

Hintergrund: Durch das Umlegen werden so in vielen Fällen deutlich höhere Bandbreiten möglich, ohne dass große und teure Baumaßnahmen erforderlich werden.
 
„Den Breitbandausbau schafft nicht einer allein, das schaffen wir nur zusammen, es ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Wirtschaft und Politik. Dazu braucht es funktionsfähigen Wettbewerb, Vielfalt und vor allem auch Kreativität. Die heutige Entscheidung der Regulierungsbehörde trägt dazu bei“, betont Westfal.
 
 
Gerd Lottmann
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