Unternehmensnachrichten

31.01.2014

inexio realisiert bundesweit erstes kommerzielles VDSL2 Vectoring-Projekt mit Alcatel Lucent

VDSL2 Vectoring sichert Kunden in der Bahnstadt in Heidelberg Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s

Seit geraumer Zeit wird das Thema Vectoring in den Medien intensiv behandelt. Das saarländische Telekommunikationsunternehmen inexio hat unterstützt durch die Pan Dacom Networking AG und den Techniklieferant Alcatel-Lucent als erstes Unternehmen in Deutschland in der Bahnstadt in Heidelberg ein kommerzielles VDSL2 Vectoring-Projekt realisiert.

Die Bahnstadt ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in ganz Deutschland. Auf einer Fläche von rund 116 Hektar entsteht der 15. Stadtteil Heidelbergs in dem Wohnungen für rund 5.000 Menschen gebaut werden und sich wissensbasierte Einrichtungen und Forschungsunternehmen ansiedeln. Alle Gebäude entsprechen dem Passivhaus-Standard, womit die Bahnstadt die weltweit größte Passivhaussiedlung wird.

„Große Teile der Bahnstadt in Heidelberg versorgen wir mit Fibre to the Building (FTTB) oder Fibre to the Home (FTTH)“, erklärt Christoph Staudt, er verantwortet in der Geschäftsleitung von inexio die Technik. „Durch den Einsatz von VDSL2 Vectoring können wir trotz der mehr als 150 Anschlüsse pro Gebäude Bandbreiten von 100 Mbit/s für die einzelnen Nutzer sicherstellen.“

Zum Hintergrund: In einem Kupfer-Kabelbündel sind Teilnehmeranschlussleitungen sehr eng zusammengepackt, was zum unerwünschten Effekt des „Übersprechens“ führen kann. Übersprechen reduziert die erreichbare Bandbreite bei der Datenübertragung. Vectoring kompensiert diese gegenseitigen Störungen und sichert damit die hohen Bandbreiten, die beim Breitbandausbau angestrebt werden. Im Projekt in der Bahnstadt in Heidelberg können dank des VDSL2 Vectorings die Störungen in den Kupferleitungen in der Wohnanlage praktisch komplett eliminiert werden. Die durchschnittlich verfügbaren Bandbreiten steigen dadurch von rund 60 Mbit/s auf 100 Mbit/s.

„Das Beispiel Heidelberg zeigt unsere Philosophie: Wir reden nicht lange darüber, sondern wir setzen Technik dort ein, wo sie für unsere Kunden sinnvoll ist“, beschreibt Christoph Staudt das Vorgehen. David Zimmer, Mitgründer und ebenfalls persönlich haftender Gesellschafter zeigte sich überrascht, als er davon erfuhr, dass inexio als erstes Unternehmen in Deutschland die VDSL2 Vectoring-Technik kommerziell einsetzt: „Wir sind stolz darauf, als erster Netzbetreiber in Deutschland einen kommerziellen Breitbanddienst anzubieten, der auf VDSL2 Vectoring basiert.“

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