Unternehmensnachrichten

10.06.2013

RWE und Filiago bringen schnelles Internet in die Verbandsgemeinde Ruwer

Internetverbindung mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde

Bad Segeberg, 10. Juni 2013 - Der Bedarf am schnellen Internet ist riesengroß. Während dieser in den größeren Städten problemlos befriedigt werden kann, hatten ländliche Regionen bisher oft das Nachsehen. Der digitale Kontakt mit Freunden, Verwandten und Geschäftspartnern; Internetrecherchen; online-shopping und online-banking; die Nutzung von multimedialen Inhalten; all das wird zu einer alltäglichen Geduldsprobe für die Bewohner strukturell vernachlässigter Regionen. Doch das ändert sich nun. Auf der Basis einer Kooperation schließen der Telekommunikationsanbieter Filiago GmbH & Co. KG und die RWE Deutschland AG zunehmend ländliche Regionen an das Glasfasernetz der Zukunft an. Im Rahmen des nun in der Verbandsgemeinde Ruwer vereinbarten Projektes werden die Gemeinden Gusterath, Gutweiler, Korlingen, Sommerau, Lonzenburg, Bonerath, Hinzenburg, Holzerath, Ollmuth, Schöndorf und Pluwig-Geizenburg in zwei Bauabschnitten erschlossen. Dadurch werden die Einwohner dieser Orte Zugang zum schnellen Internet erhalten.
 
Im ersten Bauabschnitt werden die Ortschaften Gusterath (mit Gusterath-Tal), Gutweiler, Korlingen, Sommerau, Ollmuth und Lonzenburg voraussichtlich nach dem Sommer 2013 das neue Glasfasernetz nutzen können. Innerhalb des zweiten Bauabschnittes werden die Ortschaften Schöndorf, Holzerath, Hinzenburg, Bonerath und Geizenburg angeschlossen. Seit 2012 modernisiert RWE Deutschland die jeweiligen örtlichen Stromversorgungsnetze. Im Zuge dieser Maßnahme werden auch Leerrohre für die Aufnahme von Glasfaserkabeln mit eingebracht. Insgesamt sind dafür Investitionen in Höhe von mehr als 2,2 Millionen Euro geplant.
 
RWE Deutschland stellt die Glasfaser-Infrastruktur zur Verfügung, Anbieter von Telefon- und Internetdiensten ist die Filiago GmbH & Co. KG. Die Partnerschaft zwischen dem Energie-  und dem Telekommunikationsanbieter birgt große Synergieeffekte. RWE Deutschland kann bei Kabelverlegungen Leerrohre für Glasfasernetze mitverlegen und dadurch die Kosten für die Internetanbindung senken. So ist die Aufnahme von Glasfasern in die Leerrohre dann ohne weitere Erdarbeiten möglich. Die FILIAGO übernimmt als langjähriger Anbieter von Internet- und Telefondiensten die Vermarktung und den Vertrieb des Glasfasernetzes.
„Die RWE kann Kabel – wir können Internet und Telefonie“, bringt Thomas Neef, Gesellschafter der Filiago, die Kooperation der beiden Unternehmen auf den Punkt.
 
„Wenn man die Gesamtlänge betrachtet, dann verlegen wir zur Erschließung der elf Ortsgemeinden rund 26 Kilometer Leerrohre“, rechnet Rainer Jakobs, Planungsleiter bei RWE Deutschland am Standort Trier, vor. Zielpunkte bei der Verlegung der Leerrohre sind die zentralen Verteilerkästen der Deutschen Telekom in den jeweiligen Gemeinden, über die Filiago sein Angebot an die Bürger übermittelt.
 
Bürger, Gewerbetreibende und Industrie können in den elf Ortschaften der Verbandsgemeinde Ruwer ab Erschließung der Bauabschnitte ab Sommer 2013 auf eine Internetverbindung mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde zugreifen, die so selbst in großen Städten nicht überall verfügbar ist. Zum Vergleich: Bisher sind in den elf Gemeinden maximal 0,4 bis 4 Megabit pro Sekunde möglich. Die Vermarktung der Dienste übernimmt die Filiago.
Der neue, schnelle Internetzugang wird inklusive Hardware und Telefonflatrate in das deutsche Festnetz zwischen 39,95 Euro für 25 Mbit/s und 44,95 Euro für 50 Mbit/s im Monat kosten. Details zu den Tarifen und zur Filiago sind auf www.ruwer.breitbandsofort.de abrufbar.
 
 Für die Bürger der Verbandsgemeinde Ruwer sind folgende Aspekte wichtig:
Kosten für die Infrastruktur oder Änderungen des bestehenden Telefonhausanschlusses kommen auf die Bürger nicht zu. Wechselwillige sollten jedoch keine längerfristigen Verträge bei anderen Providern abschließen sowie die Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen beim bisherigen Anbieter beachten. Um Probleme zu vermeiden, sollte der Telefon-/ Internetanschluss beim bisherigen Provider (z.B. Telekom) keinesfalls selbst gekündigt werden. Die Filiago übernimmt bei Vertragsabschluss die Kündigung des bisherigen Vertrages und gewährleistet so einen reibungslosen Ablauf. Nur dann kann auch die bestehende Telefonnummer erhalten bleiben.
 
 Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Aktivitäten des RWE-Konzerns in den Bereichen Netz, Vertrieb und Energieeffizienz und führt die deutschen Regionalgesellschaften. Das Unternehmen verfügt über rechtlich eigenständige Tochter-gesellschaften für den Vertrieb, den Verteilnetzbetrieb, das Zählerwesen und den Vertrieb technischer Dienstleistungen. Weitere Töchter sind für die Aktivitäten rund um die Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und für die Gasspeicher verantwortlich. Sie ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt rund 20.000 Mitarbeiter.
 
 Die Filiago GmbH & Co. KG wurde 2003 als Anbieter von Internetzugängen via Satellit gegründet. Seitdem erlebt das Unternehmen ein kontinuierliches Wachstum und baut stetig die innovativen Geschäftsfelder aus. Mittlerweile bietet FILIAGO Satelliteninternet mit Übertragungsraten von bis zu 16 MBit/s an. Seit 2012 vermarktet FILIAGO auch kabelbasierte Internetschlüsse mit Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s. FILIAGO wurde bei Stiftung Warentest in der November 2009-Ausgabe zum Testsieger mit der Note „Gut“ (1,8) erklärt. 2011 wurde FILIAGO bereits zum vierten Mal mit dem begehrtesten Preis der deutschen Internetwirtschaft, dem eco-Award®, in der Kategorie „Bester ISP“ gewürdigt. (lw)

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