Unternehmensnachrichten

08.03.2013

EWE startet neue Breitbandoffensive

Regionaler Anbieter will rund 35 Städte und Gemeinden erschließen

Oldenburg/Niedersachen. 08. März 2013. Noch mehr Bandbreite für die Region: EWE TEL startet eine neue Offensive, um in zahlreichen Städten und Gemeinden im Nordwesten Deutschlands die Internetversorgung mit VDSL und Vectoring zu verbessern. Geplant sind Investitionen in Höhe von bis zu 30 Millionen Euro in den nächsten beiden Jahren. Damit geht das Unternehmen auf den steigenden Bedarf an höheren Internetbandbreiten ein.

"Neue Technologien und Dienste verändern unseren digitalen Alltag nachhaltig. Daher investieren wir heute in die Zukunft. Als regionaler Vorreiter für Breitbandanschlüsse stellen wir uns aktiv dem Wettbewerb von DSL, Mobilfunk und Kabel", sagt Norbert Westfal, kaufmännischer Geschäftsführer von EWE TEL. Bisher können bereits weit über eine halbe Million Haushalte einen schnellen Internetanschluss bei EWE beauftragen.

Derzeit erarbeite das Unternehmen einen genauen Ausbauplan, so Westfal. Im Gespräch sind etwa 35 Städte und Gemeinden im gesamten Vertriebsgebiet der EWE TEL GmbH. Welche Gebiete erschlossen werden und wo es wann losgeht, wird noch bekannt gegeben.

Mit den Investitionsplänen setzt EWE TEL ein klares Signal für die Zukunft. "Die Bundesregierung will eine flächendeckende Breitbandversorgung in Deutschland bis 2018 erreichen. EWE TEL wird dazu in Niedersachsen auch künftig einen ganz entscheidenden Teil beitragen", bekräftigt Westfal. Die Entscheidung, wo ausgebaut wird, richtet sich nach der Lage der bereits vorhanden Infrastruktur und orientiert sich außerdem an der Kundennachfrage. "Uns ist es zudem wichtig, Ortschaften in der gesamten Region auszubauen. Wir gehen so vor, dass wir so viele Haushalte wie möglich, so kostengünstig wie möglich und so schnell wie möglich, erreichen", erklärt Westfal.

Zum Einsatz kommt VDSL-(Very High Speed Digital Subscriber Line)-Technologie (s. Hintergrund). Möglich sind dadurch Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Geplant ist zudem der Einsatz von Vectoring. Mithilfe dieser Technik, die auf VDSL aufbaut und Störsignale überwindet, könnten sogar Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreicht werden. "Dafür ist weiterhin der freie Zugang zu den Schaltkästen der Telekom notwendig. Wir brauchen in Deutschland Investitionssicherheit für Anbieter, die sich im Breitbandausbau engagieren", stellt Westfal die Bedeutung der regulatorischen Rahmenbedingen heraus. Sobald weitere Details feststehen, wird EWE TEL mithilfe von Pressemitteilungen und Veranstaltungen vor Ort die Bürger in den jeweiligen Regionen informieren.

EWE TEL hat bereits in den vergangenen drei Jahren umfassend die Internetinfrastruktur der Region, vor allem in den ländlichen Gebieten, verbessert. Rund 2.500 Verteilerkästen - so genannte Kabelverzweiger - hat das Unternehmen bisher mit Glasfaser angebunden.

Weitere Informationen: http://www.ewe.com/de/konzern/unternehmen/struktur/neue-maerkte-und-i-k/ewe-tel.php

Hintergrund:
Kabelverzweiger sind die dem Kunden am nächsten gelegenen Knotenpunkte im Telekommunikationsnetz. In ihnen werden die Hausanschlussleitungen der einzelnen Kunden zusammengeführt und mit dem übergeordneten Netz verbunden. Es handelt sich dabei um Technikschränke an Straßen und Gehwegen. Bisher sind die Kabelverzweiger über Kupferleitungen mit dem restlichen Netz verbunden und auch die Hausanschlussleitungen sind aus Kupfer. Da bei diesem Material jedoch die Leistungsfähigkeit mit jedem Meter Länge abnimmt, ist ab einer Länge von rund fünf Kilometern zwischen Hauptverteiler und Kunde meist kein Breitband-Internet mehr realisierbar. Glasfaser hat diese Problematik nicht. Führt EWE TEL also das Glasfasernetz bis in die Kabelverzweiger und damit näher an die Kunden heran und installiert die notwendige Technik, können mehr Menschen Breitbandinternet erhalten und es erhöht sich die verfügbare DSL-Geschwindigkeit. Die Hausanschlussleitungen sind jedoch weiterhin aus Kupfer, so dass auch künftig die Länge und die Qualität dieser Kupferleitung entscheidend für die beim einzelnen Kunden verfügbare Bandbreite sind.

Die EWE TEL GmbH (Oldenburg) ist eines der größten regionalen Telekommunikationsunternehmen Deutschlands. Seinen fast 600.000 Kunden in Niedersachsen, Bremen sowie Teilen Brandenburgs und Nordrhein-Westfalens bietet der TK-Spezialist alles aus einer Hand: Hochgeschwindigkeits-Internet, Mobilfunk, Festnetz-Telefonie, TV und hochwertige Geschäftskundenlösungen. Erhältlich sind die Angebote der EWE TEL GmbH in den Regionen Ems-Weser-Elbe sowie in Ostwestfalen-Lippe unter der Konzernmarke EWE, in Bremen und Bremerhaven unter der Marke swb sowie in der Region Osnabrück und im Kreis Steinfurt unter der Marke osnatel. Darüber hinaus hält die EWE TEL GmbH 100-Prozent-Beteiligungen an den Tochtergesellschaften BCC (Braunschweig), BREKOM (Bremen) und TELTA (Eberswalde). Die EWE TEL GmbH selbst ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Multi-Service-Unternehmens EWE AG (Oldenburg).

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