Pressemitteilungen

06.06.2003

Gesetzentwurf gegen Missbrauch von 0190er/0900er Nummern nachgebessert

VATM: Neues Gesetz bietet Sicherheit und Transparenz für Verbraucher

Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) begrüßt die jetzt vorgelegte Neufassung des Gesetzentwurfs zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er/0900er Mehrwertdiensterufnummern.

"Wichtige Regelungen im Gesetz haben entsprechend den Empfehlungen unseres Verbandes in enger Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste FST e.V. ihren Niederschlag gefunden," erklärt Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM. Insbesondere sollen sogenannte Dialer künftig einer separaten Rufnummerngasse zugeordnet werden. "Damit wird endlich die notwendige Transparenz für mehr Verbraucherschutz erreicht - wie mit dem Gesetz beabsichtigt. Es ist nunmehr gelungen, einen fairen Ausgleich zwischen den Anforderungen des Verbraucherschutzes und den wirtschaftlichen Interessen der Anbieter herzustellen," zeigt sich Grützner zufrieden.

Das Gesetz sieht zudem vor, dass eingesetzte Dialer zukünftig durch die Regulierungsbehörde registriert und genehmigt werden müssen. Auch wurde bereits dem Gedanken eines mündigen Verbrauchers Rechnung getragen und eine Verbindungstrennung nach einer Stunde grundsätzlich vorgeschrieben, die der Kunde jedoch abschalten lassen kann. Vor Gesprächen über 0900/0190-Mehrwertdiensterufnummern müssen die Diensteanbieter die Tarife ansagen lassen.  

Kontakt

Corinna Keim
Leiterin Kommunikation und Presse
Tel.: +49 221 376 77-23
E-Mail: ck(at)vatm.de