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25.10.2005

Gründerwettbewerb "Mit Multimedia erfolgreich starten" ist entschieden

VATM-Sonderpreis an WiMAX-Lösung "ether-max"

Die zweite Runde des diesjährigen Gründerwettbewerbs „Mit Multimedia erfolgreich starten“, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) initiiert wurde, ist entschieden. Das Ziel war, aussichtsreiche Geschäftsideen für innovative Produkte und Dienstleistungen auf Basis interaktiver, digitaler Medien zu fördern, um möglichst viele kreative Köpfe zum Schritt in die Selbständigkeit zu ermutigen.

Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) hatte einen zusätzlichen Sonderpreis von 5.000 Euro zum Thema „Multimedia in Breitbandanwendungen“ zur Verfügung gestellt. Er ging an Oliver Schönfeld, Robert Reimann und Georg Rademacher, die für ihre Geschäftsidee „ether-ware“ auch mit einem der drei Hauptpreise in Höhe von 25.000 Euro ausgezeichnet wurden. Das Gründerunternehmen will unter anderem innovative und qualitativ hochwertige Produkte für die drahtlose Kommunikation entwickeln, um auf diese Weise neue und günstigere Breitbandzugänge für Unternehmen und Privathaushalte zu ermöglichen. Im Fokus stehen dabei alternative Breitbandtechnologien wie beispielsweise WiMAX.

Bei der gestrigen Preisverleihung auf der „Systems 2005“ in München erklärte Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM, die Sponsortätigkeit des Verbandes als eine hervorragende Investition in die Zukunft eines funktionierenden Wettbewerbs auf dem Markt der Breitbandtechnologie. Der Sektor mit jährlich 40 Prozent Zuwachs und seinen vielfältigen Anwendungen im Contentbereich gelte als einer der wichtigsten Wachstumsmotoren der ITK-Branche.

„Wenn wir dieses Potenzial ausschöpfen wollen“, so Grützner weiter, „braucht unsere Branche das Know-how der etablierten Unternehmen, aber auch und vor allem kreative Newcomer wie die drei Preisträger. Ihre Aktivitäten werden dazu beitragen, dass es in diesem zukunftsträchtigen Bereich zu einem offenen Wettbewerb kommt und geschäftliche Nutzer wie Privatkunden aus einer Vielzahl attraktiver Angebote das für sie passende auswählen können.“ Voraussetzung für den Erfolg dieser jungen Untenehmen sei jedoch, dass ihnen im Wettbewerb ausreichend Spielraum gelassen werde. Nur dann könne es gelingen, dass nicht neue Monopole den Breitband-Markt auf Dauer in die Hand bekommen.

Die mit dem VATM-Sonderpreis ausgezeichneten Gründer entwickeln das Endgerät „ether-max“ für die neue Datenfunktechnik WiMAX. Unterschiedliche Antennen (z. B. Fensterantennen, Richtantennen) lassen sich über ein Koaxialkabel an eine Hochfrequenzschnittstelle anschließen. Aus Kabeldämpfungsgründen wird die Modemeinheit (Indoor-Gerät) im Gebäude nahe der Antenne angebracht. Anschliessend wird über ein „normales“ Ethernet-Kabel die Modemeinheit mit der Router-Einheit (ausgestattet mit Daten- und Sprachschnittstellen [VoIP]) verbunden. Das Kabel dient dem Austausch von Nutz- und Management-Daten (z. B. für Einstellungen) und sorgt gleichzeitig für die Stromversorgung mittels Power-over-Ethernet. Nur ein einziges Kabel ist als Verbindung notwendig und dadurch kann die Modemeinheit auch an unzugänglichen Orten, wo es keine Stromversorgung gibt, montiert werden. Eine ganze Palette von weiteren Endgeräten für den privaten und industriellen Einsatz wird folgen.

Kontakt

Corinna Keim
Leiterin Kommunikation und Presse
Tel.: +49 221 376 77-23
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