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27.06.2016

VATM ist Gründungsmitglied des „House of Competition“ in Brüssel für fairen Wettbewerb und die Gigabit-Gesellschaft

Eröffnung: Dr. Wilhelm Eschweiler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, war einer der Redner bei der Einweihung des „House of Competition“ in Brüssel. Foto: ECTA

Der europäische Wettbewerberverband ECTA und mehrere seiner Mitglieder - 1 & 1, BREKO, Fastweb und VATM - haben in Brüssel das „House of Competition“ gegründet.

Dieses Projekt ist aus einer gemeinsamen Vision entstanden: die Idee, dass effiziente Investitionen in digitale Netze und innovative Dienste durch effektiven Wettbewerb angetrieben werden. „Die Mitglieder des House of Competition verpflichten sich, einen fairen Wettbewerb zu fördern, so dass alle Akteure in die digitale Zukunft investieren können. Sich auf funktionierenden Wettbewerb als Ziel zu fokussieren, führt zur besten Konnektivität der Bürger und Unternehmen im digitalen Binnenmarkt", betonte Gijs Phoelich, Vorsitzender der europäischen Wettbewerberverbandes ECTA, bei der Eröffnung.

„Es war für uns als 1&1 und für den deutschen Wettbewerberverband VATM klar, dass wir beim `House of Competition´ dabei sein möchten“, unterstrich Martin Witt, Geschäftsführer von 1&1 und Präsident des VATM. „Mit vereinten Kräften werden wir jetzt die Weichen für die Gigabit-Gesellschaft stellen. Dies schließt für mich eine bevorzugte Behandlung zukunftssicherer Netze, fairen Wettbewerb für Investitionen, Optimierung der Netzwerkauslastung und erschwingliche Preise mit ein. Ich bin davon überzeugt, dass diese Eckpunkte mit Wettbewerb als Priorität Nummer eins für die Überprüfung des Rechtsrahmens zu einer weitreichenden Konnektivität führen werden. "
„Der Bewahrung des Wettbewerbs sollte nicht nur ein Anliegen für alternative Betreiber sein, da es sich auf die gesamte Wertschöpfungskette auswirkt. Die Sicherung des Wettbewerbs auf allen Ebenen wird es allen Beteiligten ermöglichen, sich weiterzuentwickeln. Wir schlagen ein Win-Win-Szenario vor, um diese Vision zu veranschaulichen mit Vorteilen sowohl für die Endnutzer als auch für die Telekommunikationsindustrie. Die disruptive Rolle der alternativen Anbieter ist hierbei Schlüsselfaktor.  Die schon immer vorhandene Innovationskraft und das Diensteangebot der alternativen Anbieter treiben die Investitionen der Incumbents“, so Alberto Calcagno, CEO von Fastweb.

„In Zeiten technologischen Wandels versuchen ehemalige Monopolisten, Marktmacht zurückzugewinnen und zur Verdrängung des Wettbewerbs einzusetzen. Nun müssen wir uns entscheiden: Entweder lassen wir es zu, dass wettbewerbsschädliches Verhalten und Re-monopolisierung in Kauf genommen werden, um kurzfristige Ziele zu erreichen, oder wir ermöglichen es dem Wettbewerb, den Weg in eine glasfaserbasierte Gigabitgesellschaft zu ebenen“, betonte Norbert Westfal, Präsident des BREKO.

Das House of Competition ist für alle offen, die fest an die Vorteile des Wettbewerbs glauben,  in dem er Innovation, effiziente Investitionen, zukunftssichere Konnektivität, eine echte Wahl und erschwingliche Preise für die Bürger und Unternehmen vorantreibt. Nur ein wettbewerbsfähiger digitaler Binnenmarkt kann für alle Endnutzer langfristige Vorteile bieten.

Das neu gegründete „House of Competition“  liegt an der Rue de Trèves 49, 1040 Brüssel. Weitere Informationen via E-Mail an vatm(at)vatm.de.

Kontakt

Corinna Keim
Leiterin Kommunikation und Presse
Tel.: +49 221 376 77-23
E-Mail: ck(at)vatm.de