17.07.2016

Der richtige Weg ins Gigabit-Zeitalter

Und es geht doch: Kurzfristige Versorgungsziele bis 2018 können erreicht werden ohne dem langfristigen Ausbau der Gigabit-Netze und Gigabit-Anschlüssen bis 2025 zu schaden.

Gerade Mecklenburg-Vorpommern beweist: Wo Vectoring wegen oft zu langer Kupferleitungen keinerlei Nutzen mehr erzielt, bringt man die Glasfaser besser gleich bis ins Haus – und das zu überschaubaren Mehrkosten von nur etwa 20 Prozent, wie der TÜV Rheinland ermittelt hat.

Leider werden hier, wie in allen Bundesländern, solche hochinnovativen Ansätze und die Bemühungen der Kommunen eine einheitliche Versorgung mit mindestens 50 MBit/s sicherzustellen, ausgebremst.

Überall dort, wo die Telekom mit Vectoring-Monopol zukünftig ausbaut, wird eine Flächendeckung mit 50 Mbit/s nicht erreicht, in ländlichen Gebieten werden es oft nur 75 Prozent sein. Gerade die schwierigen Gebiete bleiben somit unversorgt obwohl mit Hilfe von Förderung 100 Prozent abgedeckt werden könnten.

Genau hierauf setzen die Handlungsempfehlungen des VATM an.