13.07.2016

Gewerbegebieten droht uneinheitliche, minderwertige Versorgung

Wie dramatisch die Folgen eines Vectoring-Monopols gerade für die Gewerbegebiete sind, zeigt auch die Neuregelung der Förderrichtlinie. Im Nahbereich um die Hauptverteiler darf ein bereits geplanter geförderter FTTB/H-Ausbau im Fall einer die Telekom begünstigenden Vectoring-Entscheidung der Bundesnetzagentur nicht erfolgen. In Gewerbegebieten bedeutet dies, dass ein Teil des Gebietes lediglich 30 Mbit/s erhalten würde und dies nicht einmal gesichert, sondern in ländlichen Bereichen möglicherweise nur zu gerade mal 75 %. Von symmetrischer Versorgung keine Spur. Die Streichung der Fördermittel in Teilbereichen von Gewerbegebieten konterkariert die Bestrebungen der Kommunen, attraktive Wirtschaftsstandorte zu schaffen oder zu sichern. Da hier nicht nur langfristige Versorgungsziele unberücksichtigt bleiben, sondern sogar die versprochene Versorgung mit 50 Mbit/s nicht flächendeckend möglich ist, appelliert der VATM an Bundwirtschaftsminister Gabriel sicherzustellen, dass Fördergebiete nicht unter dem geplanten Vectoring-Monopol der Telekom leiden, sondern einheitlich bedarfsgerecht mit FTTB/H versorgt werden können.

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