13.07.2016

Wirtschaft braucht leistungsfähigeres Vorleistungsprodukt

Das Verwaltungsgericht Köln hat aktuell entschieden, dass es der Telekom unmöglich ist, das Ersatzprodukt in der von der Bundesnetzagentur (BNetzA) und Brüssel geforderten Qualität fristgerecht anzubieten. Aber auch bei der Qualität muss nachgebessert werden.  

Noch steht diese Ersatzleistung weder in der von der deutschen Wirtschaft  geforderten Qualität noch zu einem Preis zur Verfügung, der es Wettbewerbern ermöglicht, der Wirtschaft weiterhin attraktive Angebote zu unterbreiten.

Wenn das von der Kommission klar geforderte Ersatzprodukt für die Wettbewerber genau dort fehlt, wo zukünftig aufgrund des Einsatzes der Vectoring-Technologie die entbündelte Teilnehmeranschlussleitung von der Telekom nicht mehr zur Verfügung gestellt werden muss, drohen weitere signifikante Verschlechterungen für den Glasfaserausbau und das Wettbewerbsniveau in Deutschland.

 Mit Blick auf die Re-Notifizierung der Regulierungsverfügung zu Vectoring II hat der VATM gegenüber der Kommission auf die Notwendigkeit einer wettbewerbskonformen Ausgestaltung und Bepreisung hingewiesen.  

Lesen Sie HIER unseren Brief an EU-Kommissar Oettinger.