17.10.2014

VATM unterstützt bei der Erstellung von Entgeltanträgen

Seit Ende vergangenen Jahres sind neben der Deutschen Telekom (DTAG) auch die alternativen Teilnehmernetzbetreiber (aTNB) in Deutschland per Regulierungsverfügung der Bundesnetzagentur (BNetzA) dazu verpflichtet, vorab (ex-ante) Entgeltgenehmigungsanträge für die Abrechung ihrer Terminierungsaufwendungen bei der Behörde zu stellen.

Das bedeutet, dass der Netzbetreiber statt des bloßen Verweises auf eine Reziprozitätsvereinbarung mit der DTAG der BNetzA sein Netzkonzept darzulegen hat und die Reziprozitätsvereinbarungen durch neue Verträge mit genehmigten Entgelten ersetzt werden müssen. Der damit verbundene Aufwand stellt nicht nur für die Regulierungsbehörde, sondern insbesondere für die Unternehmen eine erhebliche Herausforderung dar und war aufgrund einer kurzer Befristung innerhalb von wenigen Monaten bereits zum zweiten Mal durchzuführen. Zwar hat die Regulierungsbehörde erneut mit einem Begleitschreiben an alle aTNB „Hinweise zur Antragstellung für Entgeltgenehmigungen“ erteilt, sehr viele Details im Verfahren bedurften jedoch auch innerhalb des VATM einer ausführlichen Diskussion, um die bis zum 19. September 2014 gesetzte Frist der Behörde einhalten zu können.

Der VATM bietet seinen Mitgliedern auch für die kommenden Runden individuelle Unterstützung bei der Erstellung der Anträge an. Weitere Informationen gibt es beim VATM unter Tel. 0221/376 77 25, E-Mail: vatm(at)vatm.de.

Foto: Bundesnetzagentur