07.05.2013

VATM veröffentlicht WIK-Studie „Zukunft des Wettbewerbs in der Telekommunikation“

Immer mal wieder wird vor allem im politischen Raum die Frage gestellt, ob das wettbewerbliche Marktmodell auch in Zukunft noch Grundlage des weiteren Ausbaus der Kommunikationsnetze sein soll oder ob der Staat, staatlich organisierte Abgabensysteme oder die ehemaligen Monopolisten in Europa die dominante Marktrealität wieder erlangen sollen.

Der VATM hat daher WIK-Consult damit beauftragt, in einer kritischen Untersuchung die aktuellen Gefährdungspotenziale für die Erfolge der Marktliberalisierung herauszuarbeiten. Die Autoren Dieter Elixmann, Dr. Karl-Heinz Neumann und Dr. Ulrich Stumpf heben im vorliegenden Policy Paper „Zukunft des Wettbewerbs in der Telekommunikation“ die Bedeutung des marktlichen Wettbewerbsmodells auch in der neuen Netzumgebung von IP, NGN und NGA hervor.

Auch die aktuellen Versuche der Telekom Deutschland, den Datenverkehr bis auf sehr niedrige 384 Kbit/s zu drosseln und eigene Produkte zu bevorzugen, zeigt, von welch elementarer Bedeutung der Wettbewerb nicht zuletzt auch für den Erhalt der Netzneutralität ist. Immer wieder sehen sich die Wettbewerber Remonopolisierungsversuchen der Telekom ausgesetzt – wie als jüngstes Beispiel bei der Einführung der Vectoring-Technologie. Und immer wieder gelingt es den Ex-Monopolisten in Brüssel, aber auch in Deutschland, den Wettbewerb massiv zu behindern. Dies ist besonders schlimm, weil zumindest in Deutschland mehr als die Hälfte des Breitbandausbaus von privaten Investoren getragen wird, was die Steuerzahler – übrigens anders als in anderen europäischen Ländern – jedes Jahr um Milliarden entlastet.

Pointiert und leicht verständlich zeigen die renommierten Autoren Zusammenhänge auf, stellen Problemfelder dar und geben zahlreiche Lösungshinweise, wie es uns auch in der Zukunft  gelingen kann, den Einsatz von Steuergeldern auf die Bereiche zu beschränken, in denen Förderung unabdingbar ist. Wettbewerb bleibt der Garant für Leistungsfähigkeit; Qualität und Verbrauchernutzen.

Die Studie steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Lesen Sie hier die Zusammenfassung.