21.01.2013

Neue Schnittstellen sorgen für reibungslose Abläufe in den NGA-Netzen

Die Schnittstellen-Entwicklung für den Telekommunikationsmarkt geht weiter in großen Schritten voran. Nachdem vor wenigen Monaten die standardisierte NGA-Order-Schnittstelle S/PRI (Supplier/Partner Requisition Interface) fertiggestellt werden konnte und die Testverfahren erfolgreich durchgeführt wurden, nimmt auch die Schnittstelle für den einheitlichen und reibungslosen Anbieterwechsel WBCI (WITA Based Carrier Interface) konkrete Formen an.

Der Verband engagiert sich bei der Betreuung von Schnittstellen, die für die Zukunft des TK-Marktes in Hinblick auf Servicequalität der Wechselprozesse und Effizienzsteigerung bei den Marktteilnehmern von zentraler Bedeutung ist – sowohl auf Seiten der Netzbetreiber als auch der Diensteanbieter.  


Zur automatisierten Abwicklung eines Endkundenwechsels zwischen zwei Anbietern wurden zunächst durch die AG Anbieterwechsel die fachlichen Anforderungen definiert, welche der Arbeitskreis WBCI im Anschluss in einer technischen Schnittstellenspezifikation abgebildet hat. Diese Spezifikation liegt nun vor. Der VATM unterstützte die Arbeitskreise rechtlich und organisatorisch.

Die Unternehmen können sich unter www.wbci.de über Neuigkeiten und die technische Spezifikation selbst informieren, das Testverfahren einleiten und sich zertifizieren lassen.

Die automatisierte Bearbeitung bietet erhebliche Vorteile für die Kunden. Alle Abläufe im Rahmen des Wechsels zwischen zwei Telekommunikationsanbietern sollen mit oberster Priorität zum Wohle und zur Zufriedenheit des Endkunden erfolgen. Der Prozess des Wechsels soll dabei für den Endkunden unterbrechungsfrei und reibungslos durchgeführt werden.

Für die Vorbereitung eines solchen Wechsels ist daher eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Anbietern zwingend erforderlich. Standardisierte Schnittstellen sind in den NGA-Netzen besonders wichtig, da es nicht nur einen, sondern eine Vielzahl an Netzbetreibern geben wird. Also, ab wann kann gewechselt werden und wie wird der Prozess zwischen den Unternehmen so gesteuert, dass alle beteiligten Unternehmen die Ausfallzeit für den Kunden so gering wie möglich halten und an einem, mit dem Kunden abgestimmten Termin, technisch gleichzeitig abwickeln.